Flop

RELIEF
Bereits im Februar 2002 wollte die Baudirektorin die lärmgeplagte Bevölkerung "über den Tisch ziehen"! Der Regierungsrat (das verantwortliche Departement wird von Frau Fierz geleitet) verlangte in Bern, dass die Nachtstunde von 22:00 Uhr bis 23:00 Uhr zum Tage erklärt wird. Damit wollte Sie zwei Geschenke verteilen: zum einen der Flughafenbetreiberin Unique (wo Sie im Verwaltungsrat sitzt!), die dadurch wesentlich weniger Schallschutz und Entschädigung leisten muss und zum zweiten der Baulobby, die dadurch bisher unbebaubare Grundstücke - wegen übermässigem Lärm - plötzlich wieder bebauen konnte. (Lesen Sie dazu Auszug aus den Verhandlungen der Regierungsrates)
Zum Glück hat der Bundesrat diesen Antrag abgelehnt und den Schutz der Bevölkerung stärker gewichtet als den wirtschaftlichen Baufilz.
Nun wissen wir seit einigen Wochen, dass das "Projekt Relief" kurz vor der Veröffentlichung steht. Wie aus verschiedenen Quellen bekannt wurde, will die verantwortliche Regierungsrätin Dorothée Fierz die Ost/Westpiste zu einer Hauptlandepiste umfunktionieren und damit den Osten unbewohnbar machen. (Lesen Sie dazu die Artikel in der Sonntagszeitung und im Tagesanzeiger.) Man will dem Osten die Lebensqualität mit Geld abkaufen. (Hierzu, ein zweiter Artikel aus der Sonntagszeitung)
Obwohl dies nicht ganz neu ist, (siehe Weltwoche vom 22. Januar 2004) nehmen wir diese Gefahr für den Osten sehr ernst. Wir lassen uns weder mit Geld noch Regierungsbeschlüssen aus unserem Lebensraum vertreiben! Wir erklären dem forcierten Ostanflug und einer Verlängerung der Piste 28 den Kampf an. Mit allen uns zur Verfügung stehenden Mittel werden wir versuchen diese regierungsrätlichen Pläne zu verhindern.
Erwähnenswert ist auch der Einsatz von Dorothée Fierz bei der Verlängerung der Nachtruhe für die Zürcher Bevölkerung. Eine im Dezember 2001 verlängerte Nachtruhe wurde vom Bundesgericht per superprovisorischer Verfügung im Januar 2002 wieder rückgängig gemacht. Kläger beim Bundesgericht war die Flughafenbetreiberin Unique. Der Zürcher Regierungsrat hat mit Dorothée Fierz, (damals noch Ruedi Jeker) und Christian Huber eine Sperrminorität im Verwaltungsrat von Unique! (Lesen Sie dazu "Wieder kürzere Nachtruhe" aus dem Zürcher Unterländer vom 22. Januar 2004)

Am 9. Juli 2004 wurde das Projekt "Relief" von der Regierungsrätin Dorothée Fierz in Zürich vorgestellt.
Aber was ist den nun eigentlich dieses "Relief" und was würde eine Umsetzung für die Bevölkerung im Osten bedeuten?
Nachfolgend finden Sie diverse Dokumente über die offiziellen Vorstellung von "RELIEF" aber auch über unsere Recherchen zu diesem Thema. (wird laufen erweitert)
RELIEF oder Raumentwicklungskonzept für die Flughafenregion und die langfristige Infrastrukturentwicklung des Flughafens
Hinweis: Da die Dokumente teilweise ziemlich Umfangreich sind, kann das öffnen einige Zeit in Anspruch nehmen. Sie können die Dateien auch downloaden. Klicken Sie dazu den entsprechenden Link mit der rechten Maustaste an und wählen Sie "Ziel speichern unter...." im erscheinenden Dialogfenster.
Die offizielle Vorstellung
Projektbericht "RELIEF" (PDF:
4.1 mb, 48 Seiten)
Anhang A. zum
Projektbericht (PDF: 2.5 mb)
Anhang B. zum
Projektbericht
(PDF: 2.1 mb)
Anhang C. zum
Projektbericht (PDF: 2.1 mb)
Anhang D. zum
Projektbericht
(PDF: 1.4 mb)
Relief Vorstellung - 1. Teil des Referates von Regierungsrätin Fierz (PDF: 197 kb)
Relief Vorstellung - 2. Teil des Referates von Regierungsrätin Fierz (PDF: 2.3 mb)
Relief Vorstellung - Referat von Raum- und Regionalplaner Urs Meier (PDF: 1.6 mb)
Relief Vorstellung - Referat von Raumplaner Prof. Dr. Bernd Scholl (PDF: 550 kb)
Relief Vorstellung - Referat von EMPA Fluglärmspezialist Georg Thomann (PDF: 2.0 mb)
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantones Zürich vom 7. Juli 2004 (PDF: 911 kb)
Unsere Recherchen zu Relief
Relief - Auswirkungen auf den Osten (PDF: 3 kb)
Relief - Die wahren Zahlen (PDF: 3 kb)
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Weiteres zum Thema
Projekt "Relief" oder wie man die Bevölkerung für dumm verkaufen will
Kantonale Volksinitiative "für eine Realistische Flughafenpolitik"