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Termine / Veranstaltungen

Mitglieder-
versammlung

Montag, 13. November 2017, 19.30 Uhr

Alte Kaserne
Technikumstrasse 8
8402 Winterthur

(Gäste willkommen)

Am Samstag, 3. März 17 hätte eine Boeing 777 der Swiss um 22:45 Uhr nach Singapur abheben sollen. Wegen eines technischen Problems blieb sie stehen.

Offizielle Betriebszeit des Flughafen Zürich: 06:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Verspätungsabbau: bis 23:30 Uhr

Statt den Flug zu canceln und die Nachtruhe einzuhalten, startete die Swiss mit einem anderen Flugzeug um 00:02 Uhr. Die ohnehin zu knappe Nachtruhe mit einer arroganten Selbstverständlichkeit gebrochen; eine Sonderbewilligung erteilt. Einmal mehr!
Zitiert wird die Verordnung über die Infrastruktur der Luftfahrt (VIL), Art. 39d, Abs. 2 – und strapaziert. Es handle sich um ein „unvorhergesehenes Ereignis“. Einmal mehr!

„Nach Abwägung aller Aspekte“ sei eine Ausnahmebewilligung erteilt worden.
Bei einem Startverbot hätten 300 Passagieren in Hotels gebracht werden müssen; dann doch lieber Hunderte von Anwohnern aufgeweckt und in ihrer zu knappen Nachtruhe stören. Kosten der Swiss zulasten der Fluglärm Betroffenen sparen. Deren allfällige Gesundheitsschäden wegen der dauernden Nachtruhestörungen tauchen weder in der Rechnung der Swiss noch jener des Flughafens auf!
Eine absolute Schweinerei der Verantwortlichen, die wieder zeigen, dass ein einvernehmliches Auskommen mit der Bevölkerung leeres Geschwätz ist. Die Wünsche der Swiss gehen vor.
„Der Flughafen Zürich ist sehr bemüht, die Nachtflugsperrzeit einzuhalten“. Ein Hohn bei den ständigen Nachtruhestörungen!

„Jede Ausnahmebewilligung wird von den kantonalen Aufsichtsbehörden kontrolliert“.
Erst im Nachhinein. Das ist zu spät. Der dem Flughafen erteilte Freipass zur Erteilung von Ausnahmebewilligungen ist zu kassieren! Die Verantwortlichen überschreiten ihre Kompetenz ständig: Praktisch täglich führen die zu viel verkauften Slots zu Verspätungen und vielfach zu Starts nach 23:30 Uhr. Ebenso landen Flugzeuge in der Sperrzeit, weil sie, aus welchen Gründen auch immer, zu spät nach Zürich-Kloten starteten. Auch ein No Go, das auf dem Flughafen Zürich aber geht.

Wir verlangen, dass die zuständigen kantonalen und nationalen Behörden endlich handeln und das Betriebsreglement ohne Wenn und Aber und ohne Ermessensspielraum zugunsten der Fluglobby durchsetzen!

Wo ist die zuständige Regierungsrätin Carmen Walker Späh?
Wo ist die zuständige Bundesrätin Doris Leuthard?
Die eine verkündet, seit sie im Amt ist, dass sie das Problem angehen will; die andere präsentiert ein Flughafenausbauprogramm von rund 2,5 Mia.
Aber den überbordenden Slotverkauf durch den Flughafen, zum Wohle der Bevölkerung beschränken? Da passiert nichts. Die Fluglobby darf weiter wursteln. Die Gesundheit der Bevölkerung bleibt auf der Strecke.

In Frankfurt ist um 23:00 Uhr Schluss. Defekte Flugzeuge hin oder her ...

Der immer wieder bemühte Schutz der Bevölkerung? Leeres Geschwätz!

Wir verlangen, dass jetzt Entscheide zum Wohle der vom Fluglärm Betroffenen fallen!

 

BFO, wir bleiben unbequem!

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