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versammlung

Montag, 13. November 2017, 19.30 Uhr

Alte Kaserne
Technikumstrasse 8
8402 Winterthur

(Gäste willkommen)

Was wir schon lange sagen und von den Zuständigen in der Politik immer bestritten wird und wurde, dass die Sicherheit auf dem Flughafen Zürich erst nach der Politik und deren Ränkespielen kommt.

Der abtretende Skyguide-Chef Daniel Weder bestätigte in einem Interview mit der NZZ unsere Aussagen.

Weder führt an, dass Kloten ein Stadtflughafen sei. Diese Ansicht teilen wir mit Weder seit Jahren. Allerdings schert sich die Flughafenlobby keinen Deut darum. Sie wälzen immer noch Träume des unendlichen Wachstums – brachten ihre Vorstellungen gar in das Kapazitätsausbauprogramm Lupo 2016. Nach deren Vorstellungen sollen rund 2.5 Mia. für ein sinnloses Kapazitätserweiterungsprogramm verbuttert werden – natürlich unter dem verlogenen Titel "Sicherheit".
Gemäss der herrschenden Flughafenpolitik sollen die Betroffenen schweigen, damit der Flughafen und die Swiss ihre fetten Gewinne zugunsten ihrer Aktionäre einfahren können. Die Gesundheitsschäden gehen zulasten der Allgemeinheit.
Wir kommen in einem der nächsten Newsletter darauf zurück.

Weder moniert im NZZ-Interview, dass der Südstart geradeaus im SIL2 nur bei Bise und Nebel geflogen werden soll; er müsse aus fachlicher Sicht (Sicherheitssicht) mindestens für die Mittagsspitze permanent aufgenommen werden. Das System müsse so sicher wie möglich gemacht werden. Die jetzt geflogene Linkskurve würde eliminiert, was für die Sicherheit erheblich sei. Hier stellt sich die Zürcher Regierung und die Regierung der Stadt Zürich klar gegen die Sicherheit, indem sie den Südstart geradeaus ablehnen.
Eben: Politik vor Sicherheit!
Das Argument gegen den Südstart geradeaus wegen der Bevölkerungsdichte im Süden bezeichnet Weder als zynisch. Es sei grundsätzlich tragisch, wenn Menschen zu Schaden kommen – egal wo ein Flugzeug abstürze. Auch das unsere Meinung.
Hier aber sei die Sache, wie geschrieben, politisch und nicht fachlich gesteuert. Statt auf maximale Sicherheit zu achten, wird maximal die eigene politische Klientel gepflegt; sprich nach Möglichkeit von den Flugimmissionen verschont.
Konsensvorschläge verschwinden ohne Resonanz um die politische Klientel bei Laune zu halten.

Wir wiesen und weisen immer wieder darauf hin, dass sich die Sicherheit nach der Politik richte. Das rum eiern vom RR Carmen Walker Späh, Stapi Corine Mauch, BR und BAZL-Chefin Doris Leuthard trägt mit dazu bei, dass die Politik noch immer vor die Sicherheit gestellt wird. Statt die Sicherheit an erste Stelle zu setzen, wird Gefälligkeitspolitik betrieben.

Wo wir Weder heftig widersprechen, ist, dass es Pistenausbauten braucht.
Zum einen steht die Aussage des früheren Flughafen-CEO Kern, der ohne Staatsvertrag keinen Pistenausbau sieht. Sein Nachfolger Widrig äusserte sich an seiner ersten Medienkonferenz für einen baldigen Pistenausbau ohne Umsetzung des Staatsvertrages mit Deutschland. Auch Widrig scheint dem Grössenwahn der Fluglobby erlegen zu sein.
Flughafenanrainer sind, trotz jeweils gegenteiligem Gesäusel der Regierungen in Zürich und Bern sowie der Flughafenverantwortlichen, im besten Fall eine zu negierende Minderheit, die seit Jahren hingehalten wird!
Um das sinnlose, volkswirtschaftlich risikoreiche Pistenausbauprogramm von rund 2.5 Mia. zu rechtfertigen, wir die von der Fluglobby in Auftrag gegebenen Studie von Intraplan herangezogen.
Intraplan, die von der Technischen Universität Chemnitz, aufgrund ihrer Untersuchung zur Qualität von Luftverkehrsprognosen, als praktisch unfähig bezeichnet wird.

Dass die Kapazität des Pistensystems in Kloten noch über Jahre reicht, zeigen Jahr für Jahr die Flugbewegungen. Seit 2003 sind sie praktisch stabil.
Dass die Ziele der Klimapolitik, wie sie vom Parlament in Bern beschlossen wurden, mit dem unsinnigen Wachstumsgrössenwahn nicht zu vereinbaren sind, interessiert die Fluglobby nicht. Die Flugindustrie ist eine der grössten Umweltverschmutzer.

Das Konzept bezüglich Sicherheit muss sofort geändert werden! Sicherheit first. Und keine politischen Ränkespiele, wie sie immer wieder angewandt werden.

 

BFO, für Sicherheit an erster Stelle

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