Bürgerprotest Fluglärm Ost
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Wie wir im letzten Newsletter informierten, hat die Flughafen Zürich AG (FZAG) hat erstmals in einem Bericht an das Bundesamt für Zivilluftfahrt die Fluglärmbelastung (Lärmmonitoring) nach den Vorgaben der Lärmschutzverordnungausgewiesen.

Das Resultat zeigt, dass die Lärmschutzverordnung auf das Massivste verletzt wird. Wie wir im letzten Newsletter schrieben, beantragte im BR 2014 die FZAG, dass die Überschreitung der heutigen, krankmachenden Obergrenze legalisiert werde und es in Zukunft erlaubt sei, die Bevölkerung noch mehr zu belärmen.

Aber nicht nur das. Die derzeit gültige Lärmschutzverordnung hinkt kräftig hinter den neusten Erkenntnissen her:
Gemäss neusten Studien sind die jetzt gültigen Werte in der Lärmschutzverordnung Makulatur. Sie sind viel zu hoch!
Krankmachend ist schon Lärm ab 40 Dezibel und nicht wie die heute geltenden 55 Dezibel.
Die Sirene-Studie wurde vor Kurzem in der NZZ und im Stadtanzeiger von Opfikon Glattbrugg angesprochen.

Zum gleichen Resultat, wie die Sirene-Studie kam im vergangenen Jahr die NORAH-Studie (Fazit) des deutschen Umweltbundesamtes.

Diese neuen Lärmwerte bedeuten, dass die ganzen, heute relevanten Lärmkurven um den Flughafen Kloten neu ein viel grösseres Gebiet betreffen. Selbstredend gilt das auch für alle andern Flughäfen und –plätze.
Also viel mehr Menschen von gesundheitsschädigendem Fluglärm betroffen sind. Und wir reden hier nur vom Fluglärm. Dass der Flugverkehr folgenlos noch einer der grössten Umweltverschmutzer ist, ist ebenso erwiesen (siehe dada, und da).

Die Ärzte für Umweltschutz AeFU fassten über 100 Studien zum Fluglärm zusammen.
Fazit: Es gibt einen relevanten Zusammenhang zwischen Herzkreislauferkrankungen und dem Fluglärm. Bei Kindern Lernstörungen durch Schlafstörungen wegen des Fluglärms.
Gerade in der Nacht ist der Fluglärm relevantes Gesundheitsrisiko.

Immer wieder wiesen und weisen wir auf die Schädlichkeit des Fluglärms (und weitere) hin.

Gemäss Swiss TPH (Swiss Tropical and Public Health Institute) sind Gesundheitsschäden, wie erwähnt, schon ab einem Lärmpegel  von 40 Dezibel nachweisbar. Und nicht erst ab 55 Dezibel.

Das BAZL warte auf die Endergebnisse der Studie - oder gut Deutsch: Es tut nichts ...

Für allfällige Gesundheitsschäden des ökologisch fragwürdig überrissenen Flugverkehrs müssen bis heute nicht die Verursacher (FZAG, Airlines) geradestehen. Für diese Kosten wird die Allgemeinheit mit steigenden Krankenkassenprämien belastet. Die Lärmgebühr (Lärm-5-Liber) wurde abgeschafft; der Lärmfonds nach Gutdünken der FZAG missbraucht. So wurde z.B. die Motorenprüfhalle mit Geld aus dem Lärmfonds bezahlt und die Halle der FZAG überschrieben.
Nach unserer Meinung ein klarer Missbrauch des Lärmfonds für Zwecke, die finanziell durch die FZAG hätten abgedeckt werden müssen oder die Motorenprüfhalle hätte im Lärmfonds aktiviert werden müssen und auch die Mietgebühren für die Motorenprüfhalle gehören unserer Ansicht nach dem Lärmfonds und nicht der FZAG.
Leider stützten die parlamentarische bürgerliche Mehrheit und der Regierungsrat diesen Missbrauch; resp. fühlen sich nicht verantwortlich ...

  • Wir verlangen, dass die Verantwortlichen aus Regierung, vom Kanton bis zum Bund sich umgehend und rigoros mit Taten (leere Worte haben wir zur Genüge gehört) zum Wohl der Bevölkerung einsetzen und dafür sorgen, dass endlich ohne Wenn und Aber die Gesetze und Verordnungen eingehalten werden. Dass entsprechend die Flugpläne zugunsten der gesundheitsrelevanten Ruhebedürfnisse der Bevölkerung überarbeitet werden. Ebenso ist der unnötige, kapazitätserweiternde und gesundheitsschädigende Pistenausbaugigantismus aus dem SIL 2 zu streichen.
    Wir verlangen Vorrang für die Bevölkerung gegenüber den rücksichtslosen, gesundheitsschädigenden Forderungen der Fluglobby.

Unsere formulierte Forderung aus den drohenden und schon vorhandenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist eigentlich simpel:

  • Sofortiges Einhalten der eigentlich zu kurzen (23:00 Uhr bis 06:00 Uhr) einst bewilligten Nachtruhe!

Aufgrund der erwähnten, nachweisbaren Gesundheitsschäden durch den Luftverkehr ist unsere, seit Jahren bestehende Forderung im nächsten Schritt umzusetzen:

  • Nachtruhe von 22:00 Uhr bis 07:00 Uhr!

BFO: Wir schaffen Klarheit bezüglich Lärmbelastung und Gesundheitsrisiko

 

BÜRGERPROTEST FLUGLÄRM OST, 16.08.2017

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