Bürgerprotest Fluglärm Ost
8307 Effretikon
PC-Konto. Nr.: 87-192974-1
IBAN: CH76 0900 0000 8719 2974 1
info@fluglaerm-ost.ch

Hot-Links

Werden Sie Mitglied:
Online Anmeldung

Schreiben Sie  Leserbriefe

Abonnieren Sie unseren
kostenlosen Newsletter

Lärmtelefon Flughafen Zürich:
043 816 21 31 / mehr

Briefmarke

Termine / Veranstaltungen

Mitglieder-
versammlung

Montag, 13. November 2017, 19.30 Uhr

Alte Kaserne
Technikumstrasse 8
8402 Winterthur

(Gäste willkommen)

Dass ein Flugzeug wegen eines medizinischen Notfalls auch ausserhalb der Betriebszeit in Kloten landen kann, ist unbestritten.
Dass das Flugzeug danach aber wieder während der Nachtsperre starten kann, zeigt, die absolute Ignoranz gegenüber der ruhebedürftigen Bevölkerung.

Eine absolute Frechheit, wie mit der lärmbetroffenen Bevölkerung seitens der FZAG umgesprungen wird! Wie extensiv immer wieder Sonderbewilligungen erteilt werden, wo es keine Sonderbewilligung zu geben hat, weil es sich um keinen Notfall handelt.

Wir verlangen vehement, dass die Verantwortlichen der FZAG sich nicht weiterhin diese Sonderbewilligungen ausstellen dürfen. Die Sonderbewilligungen sind von einer FZAG unabhängigen Stelle jedes Mal und immer auf Anfrage und mit triftigen Gründen zu beantragen!

Der Start hat nichts mehr mit einem Notfall zu tun und müsste auf den Morgen verschoben werden. Egal ob dann eine andere Crew die Maschine steuern muss; egal ob die Passagiere in Kloten nächtigen müssen.
Die Nachtruhe wird in Kloten immer häufiger gebrochen. Es scheint, dass die zuständigen Stellen vom Kanton (RR Walker Späh) über das BAZL bis hin zum Bundesrat (BR Leuthard) sich von den Verantwortlichen des Flughafens auf der Nase herumtanzen lassen.

In Frankfurt wird eine Notfalllandung zugelassen. Nicht aber der daraus folgende Start.
Ebenso erging es kürzlich der Korean Airline, welche in Stuttgart landen musste.
Die Passagiere blieben in Stuttgart, weil dort um 23:00 Uhr Betriebsschluss ist.

Fazit: Anderswo zählen die Anwohner noch etwas, die Nachtruhe wird penibel eingehalten – in der Flughafenregion Kloten kann lärmbetroffene Bevölkerung folgenlos und immer mehr übergangen werden. Hier gibt es im besten Fall warme Luft von den politisch Zuständigen: man tue alles, damit die Nachtruhe eingehalten werde.

Ebenso ist der Umgang mit den Messflügen in der Nacht, die einst von Bundesgericht verboten wurden. Das BAZL erlaubte sie dann auf Antrag der FZAG trotzdem wieder.

Mit der entsprechenden Planung wären die Messflüge, wie früher schon, durchaus tagsüber machbar. Aber wo kein Wille, da kein Weg. Lieber in der Nacht die Bevölkerung belärmen.

Dass der Fluglärm ein massives Gesundheitsrisiko darstellt, haben wir geschrieben. Dafür muss die Fluglobby jedoch nicht aufkommen.

Das ignorante Verhalten der FZAG gegenüber der Bevölkerung gleicht einer Schweinerei sondergleichen!

 

BFO, für klare Worte

 

BÜRGERPROTEST FLUGLÄRM OST, 01.09.2017

Zum Seitenanfang