Bürgerprotest Fluglärm Ost
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Permanent verlogene Floskeln
"Ein Flugplatz kann nicht gegen die Bevölkerung betrieben werden."
Sie kennen diese verlogene Phrase der Fluglobby und ihrer Zudiener aus der Politik und dem BAZL. Kaum ausgesprochen, wird die betroffene Bevölkerung wieder über den Tisch gezogen!

So auch der BAZL- Chef Hegner: Im Interview im Tagesanzeiger relativierte er die 28'500, vertraglich festgehaltenen, Flüge gleich. Die Lautstärke sei das Kriterium. Haben wir das nicht eben bezüglich des ZFI gehört?

Abstimmung der Anliegergemeinden – Totschlagargument Landesinteresse wiegt mehr
Die Stimmberechtigten der Gemeinden Dübendorf (57,7 Prozent), Volketswil (70,3 Prozent) und Wangen-Brüttisellen (74,1 Prozent) stimmten dafür, dass der Flugplatz Dübendorf als historischer Flugplatz mit Werkflügen betrieben werde.
Das interessiert jedoch weder BR Doris Leuthard noch das BAZL, dessen Chefin sie ist. Sie schickt den BAZL-Chef Christian Hegner vor, der verkündet, es handle sich um ein Landesinteresse, dass der überschätzte und unnötige Businessverkehr in Dübendorf stattfinde.
Dabei verschweigt Hegner, dass der Flughafen Kloten vom Auftrag her alle Flugzeuge starten und landen zu lassen muss. Dem Grössenwahn der Fluglobby wird jedoch alles unterordnet.
Umwelt und Bevölkerung haben zurückstehen! Ein noch grösseres Gebiet wird, vor allem im Zürcher Oberland und Richtung Ostschweiz, mit den Flugemissionen penetriert.
Wie sagte Hegner doch: Wir nehmen die Bedenken erst – um sie dann gleich wegzureden. Die übliche üble Taktik der Fluglobby.

Gleiche und Gleichere
Wie Hegner erwähnt, sollen neben Business auch Popstars, Formel-1-Piloten etc. Bedürfnisse nach einem Privatflug haben. Sie wollen abheben, wenn Linienflugzeuge abheben. Dieser Satz zeigt die ganze Schizophrenie der Argumentation: Im Linienflugzeug hat’s zur gleichen Zeit First- und Businessklasse ...
Und die Bedürfnisse der betroffenen Anrainer? Noch mehr Lärm (und weitere Emissionen) des Flugverkehrs, der schon heute die Lärmschutzverordnung massiv verletzt? Die Bevölkerung hat hinter Partikularinteressen anzustehen – sie wird richtiggehend diesen geopfert!
Der Mumpitz wird als wirtschaftlich relevant deklariert und schon sind Ruhebedürfnisse mit unsinnigen Flugemissionen zunichtegemacht. Die Vernunft der Zuständigen wird auf dem Altar der vermeintlichen Wirtschaft geopfert – die Bevölkerung gleich mit.
Lärmschutzverordnung, Umweltziele? Nicht doch für die Gleicheren, die sich offensichtlich mit eigenem Flugzeug in eine privilegierte Kaste geflogen haben, denen per Bundesdekret alle Rechte zugesprochen werden, zu fliegen, wann es ihnen passt! Egal, wer die Auswirkungen deren exklusiven Gehabes zu ertragen hat.
Warum können diese Personen nicht Linienflugzeuge nutzen? Die Zeit sei wichtig ...
Dümmer kann nicht versucht werden, die Bevölkerung für blöd zu verkaufen. Wer ein eigenes Flugzeug hat, kann offensichtlich die Bevölkerung nach Belieben belärmen.
Es ist unverständlich wie BAZL-Chef Hegner zur Wichtigkeit der Businessfliegerei schwadroniert!

Flugbetrieb in Dübendorf
Es kann davon ausgegangen werden, dass die zeitlichen Einschränkungen erweitert werden, sobald der Flugbetrieb aufgenommen wird. Hegner eiert ja schon, wie erwähnt, im Interview mit dem Tagesanzeiger herum ...
Im Vertrag mit den vom Bund eingesetzten Betreibern sind 28'500 Flüge pro Jahr vorgesehen. Dies wird, trotz finanzieller Unterstützung durch das VBS (mit unseren Steuergeldern werden die privaten Betreiber subventioniert!) mit diesen Flügen kaum genug Gewinn generieren um den Flugplatz für die Gleicheren, die gemäss Hegner, in Kloten keine vernünftigen Slots erhalten, zu betreiben. Mehr Geld wird’s vom Bund kaum geben – die Betriebszeiten können jedoch schnell erweitert werden; kosten den Bund nichts und die Bevölkerung wird mit noch mehr Flugemissionen zugedeckt.

Sparen beim VBS?
Die Ecoplan-Studie zum Flugplatz Dübendorf (Betriebswirtschaftliches Ergebnis, Seite 17) sagt ganz klar, dass durch das VBS das Aufheben des Flugplatzes Dübendorf unnötige Ausgaben spart. Der damalige VBS-Chef Mauerer wollte offensichtlich, nebst anderen, seinem Gspändli Furrer (Präsidentin der Stiftung Museum und historisches Material der schweizerischen Luftwaffe; Absturzpassagierin eines Kaffeekürzestflugs an den Greifensee) einen Gefallen tun und beliess die Geldverschleuderung auf dem Flugplatz Dübendorf im Militärbudget.

Fluglobby unterläuft sämtliche Lärmschutzmassnahmen und gibt den grossen Wirtschaftsmotor – der die Fliegerei nicht ist!
Die Gleicheren sind gewohnt, dass sie fliegen können, wann es ihnen passt. Ob diese rücksichtslose Fliegerei, wie gesagt, wirklich überlebenswichtig für die Wirtschaft ist, wie die Fluglobby steht’s posaunt, muss hinterfragt werden.
Als Beispiel dient hier der Flugbetrieb um das WEF. Bei aller Wichtigkeit des WEF’s muss die Frage nach dem Sinn der Fliegerei, während jeder Tages- und Nachtzeit, erlaubt sein.
Es gibt keine echte Begründung, warum Tausende für die von Hegner erwähnten Klientel belästigt werden dürfen; warum der Flughafen Zürich-Kloten sich in Dübendorf um die vierte Piste erweitern soll.
Eine grosse Schuld trägt der flugaffine Regierungsrat, der vor der Fluglobby einknickte und den Widerstand gegen Dübendorf blödsinnig aufgab. Der damit der gesamten, von Fluglärm betroffenen Bevölkerung einmal mehr in den Rücken gefallen ist!

BFO, klärt zur überflüssigen vierten Pistene auf

 

BÜRGERPROTEST FLUGLÄRM OST, 21.12.2017

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